Florian L. Arnold: Die Zeit so still (Novelle)

Jedes Buch hat ja seine ganz eigene Geschichte. Als wir im Frühjahr alle von Corona und Lockdown heimgesucht wurden und auf einmal alles ganz anders war als gewohnt, sagte ich noch zu Florian: Bitte bloß kein Corona-Buch! – Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass sozusagen stillgelegte Schriftsteller und Künstler ohne Lesungen und Veranstaltungen ganz natürlich und erst recht in außergewöhnlichen Situationen kreativ sind (und auch sein müssen) und ihr Empfinden künstlerisch verarbeiten. Außerdem sind sie listig … Florian erzählte mir ganz nebenbei von einem Hörspiel, das entstehen solle, und fragte, ob ich mal draufschauen könne. Ich schaute also ganz arglos – und schlug ihm spontan vor, dann doch ein kleines Buch daraus zu machen. Und es wurde ein recht ungewöhnliches, vor allem auch von der Form her (was haben wir gebastelt!). – Ist es nun doch ein Corona-Buch? Hm, jein. Es erzählt von der Begegnung zweier Männer während einer Pandemie unter extremen Bedingungen, zeit- und ortlos, nicht hier, nicht jetzt. Es erzählt von der Stille, vom Warten, vom Lauschen, von leeren Straßen, einer einsamen Straßenbahn und der Fahrt durch eine stumme Stadt, die dann doch so stumm gar nicht ist. Und es erzählt davon, wie wichtig Menschlichkeit und Mitgefühl sind, auch und gerade unter extremen Bedingungen. Deshalb ist dieses Buch entstanden.

Erscheinungstermin ist der 20. November 2020. Rezensionsexemplare versenden wir gern schon vorab. – Anfragen bitte an die Pressereferentin Birgit Böllinger oder den Verlag. (Vorbestellungen bitte direkt beim Verlag oder über LIBRI, KNV oder unsere Verlagsauslieferung Sova Maintal für Deutschland oder BuchBote in Österreich)

Florian L. Arnold: Die Zeit so still
Klappenbroschur, 108 Seiten, mit 6 Grafiken des Autors
ISBN 978-3-947857-10-4
D 16 EURO

Rezensionen zu „Andrin“ von Martina Altschäfer

Neu erschienen zwei ganz wunderbare Rezensionen zu Martina Altschäfers Roman „Andrin“, die uns sehr freuen:

Dr. Yvonne Schauch schreibt: „Andrin ist ein faszinierender Roman, der wie ein Vexierbild mit der Realität und dem Alltag, wie wir sie kennen, spielt.“
Hier könnt Ihr die ganze Rezension lesen: Blog von Dr. Yvonne Schauch

„Unterhaltsam, gut geschrieben, lesenswert“, findet Stefan Härtel im bemerkenswerten Blog Bookster HRO.

Wir bedanken uns sehr herzlich – fürs Lesen, für diese ausführlichen und wunderbar geschriebenen Besprechungen, in denen so viel Zeit und Arbeit stecken. Es ist immer wieder eine große Freude, wenn ein Buch mit so viel Aufmerksamkeit und auch Zuneigung bedacht wird.

Zuvor erschienen bereits ebenso fundierte und schöne Rezensionen, die wir mit großer Freude bei Facebook geteilt haben

von Riccarda Gleichauf bei Faust Kultur,

von Sonja Hampel in ihrem Blog Buchweiser,

im Blog Lieslos! von Dr. Susanne Probst ,

von Claudia Kowalski in Renies Lesetagebuch,

von Dagmar Eger-Offel im Blog Literatur im Fenster,

von Dieter Wunderlich und

Monika Abbas bei Monerls Bunte Welt, der das Buch nicht ganz so gut gefallen hat.

Euch allen an dieser Stelle noch einmal ein großes DANKESCHÖN!!

(Anmerkung zum Beitragsbild: Hier hält Martina Altschäfer ihren Holzschnitt probeweise ins Buch – passt perfekt! Auf Wunsch kann der Holzschnitt auch erworben werden.)

Nach dreißig Jahren

Wie war das damals, wie haben Menschen das Leben in der DDR empfunden? Manche weitgehend „normal“ – Familie und Freunde waren wichtig, eine Wohnung, ein Garten vielleicht, eine gute Ausbildung und eine sichere Arbeit. Normal, wenn man die Diktatur des Staates und seine wirtschaftlichen Probleme für sich ausblendete oder nur am Rande wahrnahm. Extrem, wenn man in Konflikt mit dem Staat geriet, ihn verlassen wollte oder musste, wenn man frei seine Meinung äußern wollte und gegen das Eingesperrtsein aufbegehrte.

So wie Jörg Sader, der als ganz junger Mann versuchte, über die Grenze zu fliehen und dabei gefasst wurde. Aus der Haft freigekauft, gelangte er schließlich nach Frankfurt am Main und studierte dort und in Paris Germanistik, Philosophie und Romanistik, war Dozent für Neuere deutsche Literatur und lebt heute in Berlin. Seine Erlebnisse um die Flucht herum, der Verrat durch Freunde, das Schreckliche der Haft hat er bis heute nicht vergessen können. Aber er konnte darüber schreiben. Im Erzählband „Alba, Liebste“ verarbeitet er viele dieser Eindrücke, ebenso leise und poetisch wie stark und nachhaltig bewegend.

Jörg Sader: Alba, Liebste
Erzählungen, ISBN 978-3-947857-01-2

Ganz anders erlebte der Autor und Theatermann Reinhard Kuhnert die DDR. Schauspieler, Dramaturg und Regisseur, studierte er auch am Literaturinstitut in Leipzig und konnte erste Erfolge feiern. Bis seine Texte den Zensoren zunehmend missfielen und schließlich nicht mehr gedruckt, seine Theaterstücke nicht mehr aufgeführt werden durften.
Über sein persönliches Erleben schreibt er in den beiden Romanen „Abgang ist allerwärts“ und „In fremder Nähe“.
Der Roman „In fremder Nähe“ ist seit September 2020 auch als Hörbuch im Michael John Verlag erhältlich.

Reinhard Kuhnert

REZENSIONEN (Auswahl)

„Abgang ist allerwärts“ (We read Indie, 02.10.2020)

„Abgang ist allerwärts“ (Kulturbowle, 28.11.2020)

„In fremder Nähe“ (Video, Kultur MD)

„In fremder Nähe“ (We read Indie, 19.11.2020)

Bild und Ton: LESUNGEN VON REINHARD KUHNERT

Abgang ist allerwärts (Lesung auf Soundcloud Mirabilis)

In fremder Nähe (Video, Michael John Verlag)

Martina Altschäfer: „Andrin“ – Rezension

Ich freu mich so! Über diese feine Rezension von Dieter Wunderlich auf seiner Website und bei Facebook zu Martina Altschäfers Debütroman „Andrin“. Tausend Dank dafür!!

Und HIER geht es zum Buch auf der Verlagsseite.

Das Coverbild ist ein Werk von Martina Altschäfer. Es ist auch separat als Holzschnitt zum Buch erhältlich; und so schön passt der Holzschnitt ins Buch:

Ein großes Dankeschön noch einmal auch für die tolle Rezension bei Buchweiser!

 

Zurückgeblättert …

„Mut ist ja ein Gemisch aus Vertrauen, Neugier, Überzeugung und Schnaps“, schrieb einst Sebastian Rogler in seiner Erzählung vom Maat Abdul Nasim Baqi im Band „Novelle. Geschichten sind nützlich. Sie schützen vor Mord, Tod, Pest und Langeweile“. — Mut brauchte ich wiederum gar nicht für dieses grandiose Projekt, das Sebastian Rogler und der Zeichner Matthias Beckmann 2016 zusammen mit dem Kunstverein Berlin-Tiergarten initiiert hatten. Acht Künstler planten damals eine gemeinsame Ausstellung in Berlin – mit dem Titel „Novelle“. Und statt des üblichen Ausstellungskatalogs entstand dieses kleine Buch mit je einer Erzählung und der Abbildung eines Kunstwerkes von jedem Beteiligten. – Originell, skurril, herrlich. Wer alles dabei war, könnt Ihr HIER nachlesen. Und so lernte ich auch Martina Altschäfer kennen. Von ihr ist nach dem Erzählband „Brandmeldungen“ gerade das zweite Buch in meinem Verlag erschienen, ihr Debütroman „Andrin“.

Dieter Wunderlich zu „Pirina“ von Florian L. Arnold

Eine große Freude und Ehre: Dieter Wunderlich hat den Roman „Pirina“ von Florian L. Arnold gelesen und rezensiert:

https://www.dieterwunderlich.de/arnold-pirina

Und bei der Gelegenheit empfehle ich auch gleich ein Nachlesen in Dieter Wunderlichs Favoriten- und Leseliste – eine spannende und entdeckungsreiche Wanderung durch die Literatur, wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

#Bücherhamstern im Blog Sätze und Schätze: „Pirina“ von Florian L. Arnold

Na, so was Schönes! Birgit Böllinger hamstert Bücher in ihrem exzellenten Blog Sätze und Schätze – und heute stellt sie unsere „Pirina“ von Florian L. Arnold vor. — Das Lesen in ihrem Literatur-Blog lohnt aber auch so immer (ich lese mich regelmäßig an ihren Rezensionen fest).

Bücherhamstern (20): Pirina

 

 

Lesung von Florian L. Arnold aus „Ein ungeheuerlicher Satz“

Wenn wir schon auf Lesungen in Buchhandlungen und an anderen schönen Orten verzichten müssen, bieten wir Euch wenigstens hier etwas. Einfach im Sessel oder Gartenstuhl zurechtkuscheln und zuhören. Heute im Programm: Florian L. Arnold mit einer Lesung aus seinem Roman „Ein ungeheuerlicher Satz“.

Der Roman war 2015 Kandidat für die Hotlist. HIER findet Ihr Näheres zu Buch und Autor. Und beim Kramen habe ich außerdem noch einige Bilder von der Leipziger Buchmesse 2015 gefunden, bei der Florian seinen Roman erstmals vorstellte, und die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

 

23. April – Welttag des Buches/1

Welttag des Buches – und keine Lesung. Dabei hatten wir so eine schöne Einladung nach Berlin in die Chocolaterie und Buchhandlung von Fräulein Schneefeld und Herrn Hund. Aber Ihr könnt trotzdem dort vorbeischauen und Euch mit Schokolade und Büchern trösten lassen. Wir hoffen dann mal auf später, Vorfreude ist ja auch was Schönes. Und Ihr könnt natürlich trotzdem gern unsere Bücher lesen. Dabei gewesen wären Reinhard Kuhnert und Jörg Sader (und ich!!):

  

Und alle unsere Bücher findet Ihr wie immer hier: https://mirabilis-verlag.de/