Bücherwünsche –

Liebe Leute,

der nächste Geburtstag in der Familie oder im Freundeskreis kommt bestimmt – und selbst wenn Ihr bei der Feier vielleicht gar nicht dabei sein könnt, ein Geschenk ist sicher willkommen: Schenkt ein Buch, das Ihr in einer kleinen Buchhandlung bestellt habt. Damit macht Ihr nicht nur das Geburtstagskind froh, sondern helft auch einer Buchhandlung, die gerade ums Überleben kämpft. Die meisten Buchhandlungen bieten einen Online-Bestellservice an und liefern auch so schnell wie möglich aus. Ich probiere das selbst gerade aus – es funktioniert ganz prächtig! Manche Buchhändler haben sogar einen eigenen Lieferservice eingerichtet oder sind per Rad unterwegs (okay, das möchte ich auf dem steilen Weg zu mir lieber niemandem zumuten, per Post geht’s auch). Also los – es gibt sicher Bücher, die Ihr Euch schon lange gewünscht habt, zum Behalten oder Verschenken. Jetzt ist dafür der richtige Moment.

Bleibt oder werdet alle gesund und seid herzlich gegrüßt!

 

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Indiebookday 21.03.2020

Was gibt es Schöneres, als am Indiebookday solche Listen wie bei wissenstagebuch.com zu entdecken:

Indiebookday 2020 – acht tolle Bücher aus unabhängigen Verlagen

Heute hätten Reinhard Kuhnert und Dr. Jörg Sader ihre wunderbaren Romane/Erzählungen zur Vorwende- und Wendezeit bei Fräulein Schneefeld & Herrn Hund in Berlin vorgestellt. Die Lesung wird nachgeholt, was mich riesig freut, denn allein schon die Kombination aus Chocolaterie + Buchhandlung + sehr nette Inhaber ist schon seehr reizvoll. Und dazu noch gute Bücher (einfach anklicken und mehr erfahren):

Meine Empfehlung für den heutigen Abend:
Nehmt ein Buch und macht es Euch beim Lesen im Sessel bequem. Und wenn es ein Buch ist, das Ihr in einer kleinen Buchhandlung gekauft habt – umso besser! Und wenn es ein Buch aus einem kleinen unabhängigen Verlag ist, das Ihr in einer kleinen Buchhandlung gekauft habt – dann ist es perfekt!!

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Leipziger Buchfieber 2020: Samstag, 14.03., Anselm Retzlaff las „Chrysalis“

Gestern Abend las Anselm Retzlaff aus seinem Lyrikdebüt „Chrysalis“ im Gohliser Schlösschen. Feine, romantische Poesie zum Genießen, Nachfühlen und Nachdenken – und mit Leidenschaft und sichtbarer Freude vorgetragen. – Das Buch erschien soeben in unserer edition tas:ir, die für junge Lyrik steht. Musik gab’s auch: Hokke ten Hokke; lustiger Kabelsalat und traumhaft schöne Musik. – Heute Abend gibt’s noch eine Wohnzimmerlesung zum Messeschluss, mal schauen, ob uns eine Übertragung gelingt …

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Leipziger Buchfieber 2020: Freitag,13. März, Günter Richter liest aus „Eule“

Heute, am 13.03.2020, 20 Uhr liest der Leipziger Maler Günter Richter im Festsaal des Gohliser Schlösschens in Leipzig aus seinem Erzählband „Eule. Groteske Geschichte eines Malers“. Moderator ist Michael Hametner. — Und ganz ohne „hätte“, „wäre“ und „leider“, denn die Lesung findet tatsächlich statt!! Also lasst Euch das nicht entgehen, wenn Ihr in der Nähe seid. Es werden nicht nur erfundene und wahre Dinge aus der Jugend eines Malers erzählt, es ist auch eine spannende Diskussion über moderne Kunst zu erwarten, der Günter Richter, ein Mitbegründer der Leipziger Schule, oft mit fein spitzer Zunge zu begegnen weiß. Übrigens: Das Buch enthält 23 farbige Abbildungen von Günter Richters Werken.

Günter Richter: EULE. GROTESKE GESCHICHTE EINES MALERS

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Leipziger Buchmesse: Wir sind trotzdem da und unsere Bücher auch!

Mittwoch, 11. März 2020: Aufbautag! Gewöhnlich bin ich gegen 14 Uhr auf der Messe und räume meinen Stand ein – Bücherkisten aufs Wägelchen, quer durch Halle 5 bis zum Stand H212, irgendwie immer eine Wiedersehensfreude. Erst recht natürlich mit den Kollegen ringsum, die auch noch alle fleißig basteln und räumen.

>>> Hier die Verlegerinnenansprache des Tages 🙂

Donnerstag, 12. März 2020: Heute hätte Reinhard Kuhnert aus seinem Roman „Abgang ist allerwärts“ gelesen, mit Moderation durch Michael Hametner. Euch entgeht eine ebenso unterhaltsame wie spannende und interessante Buchvorstellung. — Das Leben auf dem Land in den letzten Jahren der DDR. Großartig, die Porträts der durchaus eigenwilligen Bauern, die den zugezogenen Städter Elias Effert mit spröder Herzlichkeit in ihrer Mitte aufnehmen. Und einzigartig die Geschichten, die sie ihm anvertrauen. Am Ende sind sie es, die Effert unterstützen, als er die DDR verlassen muss, nicht seine scheinbaren Freunde in der Stadt.

Hier erzählt Reinhard Kuhnert im Interview mit Angela Elis auf dem Youtube-Kanal „wertvoll“:

Lesung aus dem Roman „In fremder Nähe“, der an „Abgang ist allerwärts“ anschließt, im Roten Salon der Volksbühne Berlin, 28.02.2029:

Und hier eine Rezension bei Kultur-MD von Salka Schallenberg:

Reinhard Kuhnert und Michael Hametner bei der Leipziger Buchmesse 2019:

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Leipziger Buchmesse 2020

Ihr findet uns wie immer in Halle 5, Stand H212.

Und hier die neuen Bücher, auf die Ihr Euch bei den Lesungen von Reinhard Kuhnert, Günter Richter und Anselm Retzlaff freuen könnt:

 

Nähere Informationen zu den Büchern und Autoren findet Ihr hier:

Reinhard Kuhnert: In fremder Nähe
Günter Richter: Eule. Groteske Geschichte eines Malers
Anselm Retzlaff: Chrysalis. Gedichte und Gedanken

 

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Ausgelistet. Das unsichtbare Buch

Ausgelistet. Das unsichtbare Buch.

Peter Handke hat den Literaturnobelpreis gewonnen. Das freut mich einerseits für ihn, andererseits aber auch für Lothar Struck, der sich seit vielen Jahren klug und akribisch mit dem Werk von Peter Handke auseinandersetzt und Autor meines Verlags ist. „Der Mann, der alles über Handke weiß“, schrieb Marc Reichwein am 02.09.2010 sehr treffend in der Welt über ihn. Heute, 2019, weiß Lothar Struck noch mehr, hat Peter Handke in Chaville persönlich kennengelernt und inzwischen neben zahlreichen anderen Publikationen drei großartige Bücher über Handkes Werk veröffentlicht. „Der mit seinem Jugoslawien – Peter Handke im Spannungsfeld zwischen Medien, Politik und Literatur“ erschien 2012 im Verlag Ille & Riemer Leipzig, „Der Geruch der Filme. Peter Handke und das Kino“ 2013 in meinem Mirabilis Verlag, wie auch Ende 2017 „Erzähler, Leser, Träumer. Begleitschreiben zum Werk von Peter Handke“ mit einem Vorwort von Klaus Kastberger. So freue ich mich also auch ganz eigennützig und hoffe auf einen guten Verkauf dieser Titel, die für Handke-Interessenten eigentlich unverzichtbar sind. Nur gibt es da einen Haken: Der für den Buchhandel wichtige Barsortimenter Libri hat den „Geruch der Filme“ ausgelistet, womit das Buch als nicht vorhanden angegeben und praktisch unsichtbar wird. Ich schreibe also an Libri und bitte darum, den Titel wieder zu listen. Die Antwort kommt sehr schnell von einer freundlichen Dame: Wegen zu geringer Nachfrage und geringem Umsatz ausgelistet, ich möge dafür bitte Verständnis haben. – Habe ich, wirklich, natürlich kann Libri sich nicht alle mager verkauften Titel dieser Welt (und der unabhängigen kleinen Verlage) in den Keller stellen. Aber müssen wenig nachgefragte Bücher gleich komplett verschwinden, kann nicht wenigstens mit Coverabbildung und bibliografischen Angaben auf ihre Existenz und eine mögliche Reaktivierung hingewiesen werden? – Jaha, schreibe ich an die freundliche Libri-Dame, das sehe ich ein, aber schauen Sie, die Situation hat sich gerade geändert – der Nobelpreis! – Die freundliche Dame versteht mich, verweist aber noch einmal auf die geringe Nachfrage. – Ah ja. Die derzeit geringe Nachfrage wundert mich nicht, wie soll man nach etwas scheinbar nicht Existierendem fragen? Aber gut, es gibt ja noch das gerettete KNV und das freut mich sehr. Eine Antwort auf meine Nachfrage erhalte ich leider trotzdem nicht. Bei Buchkatalog.de werden die Bücher von Lothar Struck als nicht mehr verfügbar angegeben, auch „Erzähler, Leser, Träumer“, das erst Ende 2017 erschienen ist. Immerhin sind sie dort zu sehen, zur Erinnerung sozusagen, das ist ja auch schon was. –

Was mache ich nun? Ich habe eine Verantwortung meinen Autoren gegenüber, der ich gern gerecht werden möchte. Die unsichtbaren Bücher sind da, ich kann sie sehen!! Bei unserer Verlagsauslieferung Sova in Maintal und auch hier im Verlagsbüro. Aber eben nicht im Barsortiment (bis auf „Erzähler, Leser, Träumer“, das ist immerhin – noch – bei Libri gelistet).

Solches Elend trifft natürlich nicht nur mich, sondern auch zahlreiche andere kleine unabhängige Verlage. Gibt es einen Weg heraus aus der Unsichtbarkeit für unsere Bücher?

Barbara Miklaw, Mirabilis Verlag

Lothar Struck:
https://www.begleitschreiben.net/; http://www.glanzundelend.de/

Lothar Struck: „Der mit seinem Jugoslawien – Peter Handke im Spannungsfeld zwischen Literatur, Medien und Polititk“; 24,80 €; ISBN 978-3-95420-402-1, Verlag Ille & Riemer, Leipzig 2012, 3., ergänzte Auflage, 2013; erhältlich als E-Book.

Lothar Struck: „Der Geruch der Filme. Peter Handke und das Kino“; 16,80 €; ISBN 978-3-9814925-4-5, Mirabilis Verlag, Miltitz bei Meißen 2013, 2. Auflage 2014.

Lothar Struck: „Erzähler, Leser, Träumer. Begleitschreiben zum Werk von Peter Handke“; 38 €; ISBN 978-3-9818484-1-0, Mirabilis Verlag, Miltitz bei Meißen 2017. – Bei Libri gelistet und erhältlich!

           

 

 

 

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