Jürgen Meier: Wöbkenbrot und Pinselstrich

Dieser ebenso spannende wie historisch interessante Familienroman von Jürgen Meier erzählt, beginnend im Jahr 1910, die Geschichte zweier Familien – der Familie Becker aus Chemnitz und der Familie Meyer aus Ostwestfalen, die Geschichte eines Jahrhunderts.

Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. – Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt ebenfalls seiner Begeisterung für die Nazis und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker kennen und heiratet sie. Seine Familie bedeutet ihm sehr viel, aber auch nach dem Krieg und der Kriegsgefangenschaft in Frankreich setzt er seine Hetze gegen die Kommunisten fort. Er ist ein unverbesserlicher Mann von gestern, der aus Krieg und Hitlerzeit nichts gelernt hat. Sein Sohn Georg will es besser machen und schließt sich 1970 dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

Der Autor Jürgen Meier lebt in Hildesheim. Er schloss 1973 ein Studium „Intermedia“ in Bielefeld mit Diplom ab, arbeitete anschließend als PR-Werbechef am Stadttheater Hildesheim und gründete die Werbeagentur Aickele & Meier. Seit 1997 ist er selbstständiger Autor/Journalist. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor.
https://www.autorjuergenmeier.de/

Im Text der Buchrückseite schrieb Konstantin Wecker:

„Dieser ebenso spannende wie historisch interessante Familienroman von Jürgen Meier erzählt, beginnend im Jahr 1910, die Geschichte zweier Familien – der Familie Becker aus Chemnitz und der Familie Meyer aus Ostwestfalen, die Geschichte eines Jahrhunderts.“

Jürgen Meier: Wöbkenbrot und Pinselstrich
ISBN 978-3-947857-08-1
344 Seiten
Hardcover, Schutzumschlag, gebunden, Lesebändchen
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
14 cm x 22 cm
24 € [D]

Stimmen zum Buch:

„Jürgen Meier hat mit diesem Familienroman, der sich über drei Genera-
tionen erstreckt, eine eindrucksvolle Erzählung geschaffen, die dazu dient,
Geschichte zu verlebendigen, um sie besser verstehen zu können.“ – Helmut Johach im „Fromm Forum 26“, der Jahresschrift der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft

„Tiefgründig, spannend und gut geschrieben. Die Figuren erlangen eine Plastizität und spiegeln durch ihr Handeln einen ganzen gesellschaftlichen Werdegang.“
Hauke Harder in seinem Blog Leseschatz

„Ideologie und Habgier“: Die Kulturredaktion des nd stellt unter diesem Titel aktuelle Romane aus unabhängigen Verlagen zum Thema inklusive Leseproben vor.

„Das Leben ist wie ein Hochseilakt. Man kann an der einen oder an der anderen Seite herunterfallen.“ Und so möchte er seinen Roman auch als Plädoyer für eine „maßvolle
Mitte“ verstanden wissen, wo wacher Bürgergeist sich konstruktiv in die Gesellschaft
einbringt.“
Jürgen Meier im Juli 2021 im Interview mit Gabriele Peschke im Westfalen-Blatt.

„Wer sich für diesen historischen Familienroman Zeit nimmt, lernt viel über die deutsche Mentalität, ihr Patriarchat und die enge Verbindung der Zeiten vor, während und nach den Nazis.“ – „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ wird als Beispiel in „Deutsch perfekt“, einem Magazin der Zeitgruppe, vorgestellt.

„Wie sich im Deutschland des vergangenen
Jahrhunderts aus Vaterlandsstolz und Kaisertreue erst Kriegslust
und schließlich nationalsozialistischer Judenhass entwickeln konnten,
illustriert der Hildesheimer Autor Jürgen Meier in seinem intimen Mehrfamilienportrait
Wöbkenbrot und Pinselstrich.“ – Anja Dolatta in „Stadtkind Hannover“

[aus: Birgit Böllinger, Büro für Text und Literatur]

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